Wilkum im Garten Gottes

"Horse & Buggy" - Fortbewegung auf Amish
© Peter Ginter, Köln
© Peter Ginter, Köln
Rund 20 000 Menschen leben heute in diesem Landstrich - Glaubensgemeinschaften aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland, eingeladen einst vom Quäker William Penn, der ihnen in seiner konfessionellen Freistatt Pennsylvania freie Entfaltung versprach.
Die praktizieren sie bis heute in dieser Enklave: fleißig, landwirtschaftlich äußerst erfolgreich, in traditioneller Kleidung (Frauen mit Häubchen, Männer mit Hosenträgern, Jungs mit Strohhüten), weitgehend ohne Autos, sondern unterwegs in schwarzen Buggies. Heute klingt ihr "Pennsylfaanisch" wie ein tiefgefrorenes Deutsch der Pfälzer und Rheinländer, durchsetzt mit zahlreichen Anglizismen. Sie reden über "Würste und Bretzeln", "Schmiercase", "Schnitz" und "Souse". Sie feiern das "Octoberfest" und haben ihren "Christkindlesmarkt".
Die Amish sehen Besucher nicht ungern, in den Außenbezirken gibt es oft Angebote für Tagestouristen sowie Cafés und Restaurants für Besucher.
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